Wirkung auf den Körper
Eine Tasse Kaffee (125 ml) enthält in etwa 80–120 mg Koffein, wodurch Kaffee aufmunternd und leicht antidepressiv wirkt. Kaffee hat aber auch Wirkungen auf uns, die weniger bekannt sein dürften. Im Folgenden werde ich kurz auf die positiven und negativen Wirkungen des Kaffees auf den meschlichen Körper eingehen.

Positive Wirkungen
Laut einer Studie des US-amerikanischen Chemikers Joe Vinson (University of Scranton) dient Kaffee als eine wichtige Quelle von Antioxidantien, also Inhaltsstoffen, die indirekt das Risiko, an Krebs zu erkranken, verringern. Als weitere positive Eigenschaften lässt sich nach einer Studie der "National Health and Nutrition Examination Survey" die Reduzierung des Risikos chronischer Lebererkrankungen nennen. Außerdem wird die Parkinson hemmende sowie die Alzheimer verzögernde Wirkung von Kaffee diskutiert. In einer aktuellen Studie wurde an weiblichen Ratten eine Erhöhung des Geschlechtstriebes beobachtet. Aber es ist zweifelhaft, ob dieser Effekt auch bei Menschen auftritt.

Negative Wirkungen
Bei übermäßigem Kaffee-Konsum können unter anderem Nervosität, Schlaflosigkeit, Angstzustände, leichte Krämpfe, Gedankenflucht und ein roter Kopf auftreten. Außerdem kann es zu einer Abhängigkeit mit leichten Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen kommen.
In der Presse wird öfters behauptet, Kaffee entziehe dem Körper Wasser. Neueren Studien zu Folge ist das jedoch wissenschaftlich nicht haltbar. Wenn man also Kaffee mit einem Glas Wasser serviert bekommt, dient letzteres nicht dazu, den vermeintlichen Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Es ist vielmehr dazu da, den Geschmack im Mund zu neutralisieren und die Geschmacksnerven empfänglicher für den Kaffeegeschmack zu machen.